Jugendgruppe Ey, Freundchen!
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Wir sind eine Jugendgruppe, die sich vorrangig mit der Umsetzung von Projekten befasst, die für und von Jugendlichen gemacht werden. Wir sind an das Soziokulturelle Zentrum angegliedert und werden entsprechend unterstützt. Unser Hauptziel ist die Belebung des Zwiebelchens – dem Kufa-Keller.
Ey, Freundchen bietet für Jugendliche in und um Hoyerswerda eine Plattform in jeglicher Art selbst aktiv zu werden, anstatt nur zu konsumieren – wenn ihr also nach einer Möglichkeit sucht eine besonders ausgefallene Idee umzusetzen, dann zögert nicht - fragt uns, vielleicht habt ihr ja das passende Thema für unsere nächste Veranstaltung?
Angefangen von Partys und Lesungen organisieren wir auch Jugendtreffs und allerlei anderes. Doch diese zu organisieren braucht es engagierte Mitarbeiter! Wenn du Lust hast, viele nette neue Leute kennen zu lernen und dich bei der Organisation und Veranstaltung von Partys ausprobieren willst, bist du bei uns genau richtig!
Die wöchentlichen Treffen finden dienstags 17.00 im Keller der Kulturfabrik statt.
Ey, Freundchen! Soziokulturelles Zentrum Alte Berliner Straße 26 02977 Hoyerswerda
E-mail: eyfreundchen@web.de
www.myspace.com/eyfreundchen
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Kurse, Workshops & Arbeitsgemeinschaften
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PLASTISCHES GESTALTEN MIT TON Ein Kurs für Kinder, die ihre Kneterfahrungen weiterentwickeln möchten. Der Werkstoff Ton bietet den Kindern interessante Möglichkeiten, ihr kreatives Potential auf Dauer festzuhalten und zu den jährlichen Höhepunkten ihren Eltern immer wieder eine Freude zu machen. Zielgruppe: ab 6 Jahre Montag 16.00-17.30 Uhr Kosten: 10er-Kurs 20 € Kursleiter: Manja Klimt Anmeldung: laufend, Tel. 03571-405980
THEATER "mitohnealles" Die Jugendtheatergruppe der Kufa arbeitet seit September 09 an einem selbstentwickelten kurzen Stück über Demokratie. "Das ist so eine Sache mit der Demokratie" wird im Rahmen des Theaterabends "Wendean- und -einsichten" am 07.11.09 19.00 Uhr aufgeführt.
Zielgruppe: 14-27 Jahre Donnerstag 17-18.30 Uhr Kosten: 10er-Kurs 20 € Leitung: Sabine Kopischke Anmeldung: laufend, Tel. 03571-405980
ZEICHENZIRKEL Für alle, die sich beim gemeinsamen Zeichnen austauschen wollen oder nur gerne quatschen ist diese lockere Runde bestens geeignet. Zielgruppe: ab 14 Donnerstag 16-18 Uhr Kosten: keine Anmeldung: nicht nötig
MALKURS FÜR ERWACHSENE Beginnen mit der Skizze und Zeichnung, weiter über Aquarell-,Acryl- und Ölmalerei, realistisch oder abstrakt, klassisch oder experimentell. Wer Spaß daran hat, trifft sich mit uns am Donnerstag 18 - 20 Uhr Kosten: 3 € / Termin Leitung: Anita Guske Anmeldung: laufend, Tel. 03571-405980
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TROMMELKURS Dieser Kurs ist für Teilnehmer mit rhythmischen Grundkenntnissen, sozusagen Fortgeschrittene. Wir spielen vorrangig auf der Djembe. Der afrikanische Fanga sowie die lateinamerikanischen Rhythmen wie Samba und Rumba gehören zum Grundrepertoire. Auch öffentliche Auftritte stehen auf dem Programm. Andere Interessenten seien an den Trommelkurs der VHS verwiesen, der auch in der Kufa stattfindet! (www.vhs-hy.de)
Zielgruppe: ab 14 Jahre Dienstag 18.00-19.30 Uhr Kosten: 10er-Kurs 20 € Leitung: Chris Spencer Anmeldung: nach Absprache, Tel. 03571-405980
THEATER "einmaldiewoche" Mitglied im Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V. (LATS) (s. auch Extra-Rubrik: Arbeitsgruppen / Theaterarbeit)
z.Zt. Donnerstag 19-21.30 Uhr Zielgruppe: ab 18 Jahre Leitung: Sabine Kopischke Anmeldung: laufend, Tel. 03571-405980
THEATER "die her zogen" Die Seniorentheatergruppe arbeitet derzeit an neuen Szenen zum Thema Wende, die am 07.11.09 um 19.30 Uhr im Themenabend "Wendean- und -einsichten" uraufgeführt werden.
Zielgruppe: ab 50 Jahre Dienstag: 15.00-16.30 Uhr Leitung: Erhard Hoysack, Wilfriede Lienig Anmeldung: laufend, Tel. 03571-405980
PREMIERE: 07.11.09 / 19 Uhr
KERAMIKKURS FÜR ERWACHSENE Kurs zum Erlernen aller technischen und handwerklichen Fähigkeiten zum Gestalten mit Ton, einschließlich Glasieren und Brennen
Dienstag 19.00-20.30 Uhr Donnerstag 19.00-20.30 Uhr für Neueinsteiger Kosten: 10er-Kurs 70 € + Materialkosten Leitung: Enrico Bulang Anmeldung: laufend, Tel. 03571-405980
ENGLISCHER STAMMTISCH Dies ist kein Englischunterricht. Bei jedem Treffen wird zwanglos in kleiner Gruppen gesprochen. Eine gute Möglichkeit, eure Englischkenntnisse bei einem Glas Wein oder Bier oder auch Saft alltagstauglich zu gestalten.
Zielgruppe: ab 16 Jahre Mittwoch 18 Uhr / alle 2 Wochen die nächsten Termine: 23. Juni 2010 / 1. September 2010 Kosten: 5 € für 4 Abende, keine Anmeldung notwendig
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Montag, 31. Mai 2010 (Sächsische Zeitung)
Der Premieren-Applaus donnerte fünf Minuten Von Mirko Kolodziej Das Stück zeigt, wie viel Lebensmut in der Stadt steckt. Den müssen wir erhalten.
Wer zur Energiefabrik nach Knappenrode fährt, erlebt Hoyerswerda wie unter dem Brennglas. Er passiert leere Wohnhäuser, ein leeres Kulturhaus, leere Geschäfte und landet in einer Brikettfabrik, die keine Briketts mehr fabriziert. Der Ortsteil hat 740 Einwohner. Vor 50 Jahren waren es einmal 1800. Gibt es noch Hoffnung? Das ist das Thema von „Eine Stadt tanzt“ und also betraten die vierzig Laien-Tänzer die frühere Maschinenhalle des heutigen Bergbaumuseums in grau-blau-grün-trostloser Einheitskleidung. In einer Szene sitzen sie in sich versunken am Boden, in einer anderen erklären sie per Video über ihren eigenen Köpfen ihr Verhältnis zu ihrer seit Jahren schrumpfenden Stadt. „Das geht schon an die Seele“, sagt da zum Beispiel Ute (57).
Doch je weiter sich das Stück entwickelt, desto mehr spürt man, was Erhard (66) meint: „Das Leben geht doch weiter.“ Die Tänzer bauen sich gegenseitig mit Gesten auf, wenden sich einander zu und als sie am Schluss in knallbunter Kleidung auf den 70 Quadratmetern in der Maschinenhalle stehen, tragen sie zwei von sich über ihren Köpfen. Gemeinsam schafft man so etwas. Zum Abgang ertönt dann Gerhard Gundermanns Optimisten-Hymne: „Immer wieder wächst das Gras.“ Botschaft verstanden: Natürlich gibt es Hoffnung! Man kann sogar eine leere Maschinenhalle mit Leben füllen. Wie hatte die 18-jährige Theresa da oben auf der Leinwand erklärt: „Wer sich auf Hoyerswerda einlässt, ist begeistert.“
Das war am Freitag zur Premiere auch das Publikum. Es gab fünf Minuten donnernden Applaus. Bei den zwei anderen Darbietungen am Sonnabend war es nicht weniger. „Das sind keine Tanz-Laien mehr“, meinte eine junge Zuschauerin aus der Altstadt über die 8- bis 73-jährigen Protagonisten. Die Atmosphäre erinnere sie ein wenig an Berlin und Volkshochschul-Chef Detlef Heuke gab zu Protokoll: „Man sieht mich ja selten sprachlos. Heute bin ich es.“
Die Tänzer strahlten nach der Premiere um die Wette. „Sie haben den Beifall bekommen, den sie verdienen. Schon ihr Mut verdient allergrößten Respekt“, meinte der Profi-Tänzer, Autor und Filmemacher Dirk Lienig, der über vier Monate die Proben leitete. Und nun? „Es wird wohl ein Folgeprojekt geben müssen“, sagt Uwe Proksch von der für all die Begeisterung verantwortlichen KulturFabrik.
Fotos: Peter Radtke
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